Copyright © 2002 Gerald Lehr

 

 

Begriffe für Einsteiger
in das schönste Hobby der Welt

 

 

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A

Abachi Holzart, welche oft auf Styropor-Tragflächen aufgeklebt wird
AFK Abkürzung für Aramidfaser-Kunststoff (siehe auch GFK)
Akku Kurzbezeichnung für Akkumulator = wiederaufladbare Batterie
Anstellwinkel Winkel, den die Tragfläche zur horizontalen Flugrichtung hat (meist 1-2 Grad)

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B

Baldachin Verbindung zwischen Rumpf und Tragfläche; häufig bei Doppeldeckern, selten bei Hochdeckern
Beplankung Dünne Holzschicht aus Balsa oder Abachi, die zur Erhöhung der Festigkeit auf die Tragflächen geklebt wird
Bowdenzüge Verbindungen z.B. zwischen Servos und Ruderhörnern
Boxer Motor mit mindestens zwei Zylindern, die gegenüberliegend angeordnet sind (siehe auch Sternmotor)
Bruch Fliegerjargon. Bezeichnung für alle Teile, die nach einer Bruchlandung von einem Modell übrig bleiben.
Bügelfolie Folie zur Bespannung von Modellflugzeugen. Auf einer Seite der Folie ist eine dünne Schicht Heißsiegelkleber, so daß sie mit Hilfe eines Bügeleisens oder Föns aufgebracht werden kann.
Bugfahrwerk Landegestell an der Rumpfspitze

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C

CFK Abkürzung für Cevlarfaser-Kunststoff (siehe auch GFK)
Combi-Switch Funktion der Fernsteuerung, die das KurvenfliegeKurvenfliegen durch automatisches „Mischen“ der Seiten- und Querruderausschläge erleichtert.

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D

Doppeldecker Flugzeuge, die zwei übereinander liegende Tragflächen haben. Eine etwas erhöht auf der Rumpfoberseite, eine unterhalb des Rumpfes (siehe auch Hochdecker, Schulterdecker, Tiefdecker).

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E

Empfänger Fängt das Signal der Fernsteuerung auf und gibt es an die  Servos weiter
Endleiste Hintere Kante der Tragfläche (siehe auch  Nasenleiste)
Epoxy Klebstoff, der aus Epoxidharz und Härter gemischt wird
EWD Abkürzung für Einstellwinkel-Differenz. Beschreibt die Abweichung der Anstellwinkel zwischen Höhenruder und Tragfläche

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F

Fertigfläche Siehe Styro-Balsa-Fläche
fett Einstellung des Motors, wenn er zu viel Sprit bekommt (siehe auch mager)
Flächenbelastung Verhältnis zwischen Flugmodellgewicht zur Fläche der Tragflächen
F-Schlepp Abkürzung für Flugzeug-Schlepp. Um einen Segelflieger auf Höhe zu bringen wird er an einem Seil von einem Motorflugzeug hochgezogen und dann ausgeklinkt
Fun-Flyer Besonders wendige Flugzeuge mit denen Manöver möglich sind, die „normale“ Modelle nicht fliegen können

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G

Gabelköpfe Federstahl-Verbindung von Bowdenzügen und Ruderhörnern bzw. Servohörnern
gerissene Rolle Flugfigur, bei der sich das Modell gleichzeitig um Quer- und Längsachse dreht
GFK Abkürzung für Glasfaser-Kunststoff. Bestehend aus Gewebe und Glasfaser, welche mit Kunstharz getränkt werden. Dient zur Erstellung von leichten und stabilen Bauteilen oder auch Rümpfen. Bessere Eigenschaften haben CFK und AFK; sie sind jedoch auch teurer.
Glühkerze Sitzt im Zylinderkopf und entzündet das Sprit-Luftgemisch im Motor beim Anlassen.

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H

Hochachse Achse, die senkrecht durch den Schwerpunkt des Flugmodells verläuft (siehe auch Längsachse und Querachse)
Hochdecker Flugzeuge, die ihre Tragflächen auf der Rumpfoberseite etwas erhöht tragen (siehe auch Doppeldecker, Schulterdecker, Tiefdecker).
Höhenruder Ruder, welches der Drehung des Modells um die Querachse dient; ist im waagerechten Teil des Rumpfendes angebracht. (siehe auch Querruder)

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I

Indoor-Flying Die Möglichkeit mit sogenannten Slow-Flyern in einer größeren Halle zu fliegen.
Inter-Ex Die Internationale Experimental Flug Show, die alle zwei Jahre hier bei uns in Ostrach stattfindet.
Impeller Sozusagen ein Propeller, der in einem Rohr montiert ist.

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J

Jedelsky Profil Spezielles Profil. Die Oberseite der Tragfläche ist mit Holz beplankt, die Unterseite nicht.
Jet-Antrieb Turbinenantrieb

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K

2K-Lack Abkürzung für Zwei-Komponenten-Lack. Gemisch aus Farbe und Härter. Besonders widerstandsfähiger Lack aus dem Automobilbereich.
Krümmer Rohr, welches die verbrannten Abgase des Motors vom Zylinder in den Schalldämpfer leitet.
kubanische Acht Flugfigur, bei der durch zwei halbe Loopings die Form einer auf der Seite liegenden Acht geflogen wird.

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L

Latte Fliegerjargon für Propeller
Lattensuppe Fliegerjargon. In einem Kochtopf werden Propeller in Wasser erhitzt um sie härter zu machen.
Längsachse Verläuft von der Rumpfspitze zum Rumpfende durch den Schwerpunkt des Modells (siehe auch Hochachse und Querachse)
Looping Kreisförmige Flugfigur bei der mit dem Höhenruder das Modell um die Querachse gelenkt wird.

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M

mager Einstellung des Motors, wenn er zu wenig Sprit bekommt (siehe auch fett)
Messerflug Flugfigur, bei der das Modell auf der Seite liegend geradeaus fliegt. Es ist dabei um 90° um die Längsachse gedreht.
Methanol Spritbestandteil für Modellmotoren. Der Sprit besteht normalerweise aus definierten Anteilen von Öl und Methanol. Für Viertakter kommt zusätzlich noch ein Anteil Nitromethan dazu. Die Glühkerze sorgt für die Explosion des Gemisches.

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N

Nasenleiste Vordere Kante der Tragfläche (siehe auch Endleiste)
negativ Flugfigur, die auf dem Rücken geflogen wird
Nitromethan Zusatz im Sprit für Glühzündermotoren; sorgt für bessere Leistung und Kühlung, speziell Viertaktmotoren benötigen Nitromethan.

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O

O.S. Motoren Die bekannteste und verbreitetste Modellmotorenmarke.

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P

Profil Form der Tragfläche, wenn man sie längs aufschneiden würde. Es sorgt für den Auftrieb des Modells beim Fliegen.
Pylon-Modell Modelle, die bei Pylon-Rennen geflogen werden. Dabei werden so schnell wie möglich 10 Runden um zwei Pfosten (Pylonen) geflogen.

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Q

Querachse Verläuft waagrecht durch den Schwerpunkt des Modells von einem Tragflächen-Randbogen (siehe Randbogen) zum anderen (siehe auch Hochachse und Längsachse).
Querruder Ruder, welches der Drehung des Modells um die Längsachse dient; sind links und rechts an den Tragflächen-Hinterkanten angebracht.

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R

Randbogen Tragflächen-Außenkanten
Resorohr Resonanzrohr-Auspuff; zur Leistungssteigerung des Motors
Rippen Stabilisierungsstreben in den Tragflächen, meist aus Balsaholz. Verleihen der Fläche durch die Rippenbauweise ihre gewölbte Form.
Rolle Flugfigur, die mit Querrudern gelenkt wird, wobei sich das Modell um die Längsachse dreht.
Ruderhorn Dient zur Übertragung der Servo-Bewegung auf die Ruderflächen und ist in den Rudern eingeklebt oder verschraubt.

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S

Scale Modelle, die vorbildgetreu nachgebaut sind. Form und Farbe entsprechen exakt dem realen Vorbild. (siehe auch Semi-Scale)
Schulterdecker Flugzeuge, die ihre Tragflächen direkt auf dem Rumpfrücken tragen (siehe auch Doppeldecker, Hochdecker, Tiefdecker)
Schwerpunkt Befindet sich meist in der Rumpfmitte, bei etwa 1/3 der Tragflächentiefe von der Nasenleiste aus gemessen.
Seitenruder Wird benötigt, um das Modell um die  Hochachse zu drehen und befindet sich am senkrechten Teil des Rumpfendes.
Semi-Scale Modelle, die nicht ganz so vorbildgetreu nachgebaut sind. Form und Farbe sind ähnlich dem realen Vorbild. (siehe auch Scale)
Servo Kleines Kästchen, welches die Steuerbefehle des Piloten im Flugzeug über die Bowdenzüge umsetzt. Es kann z.B. jeweils folgende Funktionen regeln: Gas, Höhen-, Quer- und Seitenruder und gelegentlich das Ein-/Ausfahren des Fahrwerkes oder der Störklappen.
Servohorn Hebel auf dem Servo, der die Drehbewegung des Servos in fast geradlinige Bewegungen umgesetzt.
Slow-Flyer Flugzeuge mit besonders leichter Bauweise, die dadurch sehr langsam geflogen werden können.
Spannweite Maximale Breite eines Flugzeuges bzw. der Tragflächen
Spanten Holzteile, die quer im Flugzeugrumpf eingeklebt sind um die Formstabilität zu erhöhen
Spinner Ab und zu ist ein Pilot gemeint, häufiger jedoch ein Aufsatz aus Kunststoff oder Aluminium an der Rumpfspitze, aus dem der Propeller herausragt.
Spornrad Landegestell am Rumpfende
Sternmotor Motor, bei dem die Zylinder sternförmig angeordnet sind (siehe auch Boxer)
Störklappen Kleine Klappen, die zum Bremsen bei der Landung ausgefahren werden können; sie befinden sich in der Tragflächenmitte auf der Oberseite.
Styro-Balsa-Fläche Hiermit ist eine Tragfläche gemeint, die aus einem Styroporkern und dünner Balsabeplankung besteht. Alternativ hierzu: Styro-Abachi-Flächen. Diese Bauweise wird oft auch als Fertig-Fläche bezeichnet.

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T

Tankpendel Schlauchstück, welches im Tank "pendelt", um so auch im Rückenflug den Motor mit ausreichend Sprit versorgen zu können, da es immer im Kraftstoff liegt.
Tiefdecker Flugzeuge, die ihre Tragflächen unter dem Rumpf tragen (siehe auch Doppeldecker, Hochdecker, Schulterdecker)
Torque Rolle Flugfigur, bei der das Modell mit Vollgas senkrecht in die Luft "gestellt" wird. Durch das Drehmoment des Motors dreht sich das Modell langsam um die Längsachse. Eine der schwierigsten Figuren; sie erfordert vor allem genügend Motorleistung.
Turn Flugfigur, bei der das Modell senkrecht aufsteigt, um am obersten Punkt eine Kehrtwende um die  Hochachse zu machen.

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U

Umlenkhebel Wird oft in den Tragfächen benutzt um die Querruderanlenkung um 90° zu drehen.

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V

Vergaser Mischt den Sprit mit Luft, so daß ein explosives Gemisch in den Motor gelangt.
Viertaktmotor Beim Viertaktmotor entsteht bei jeder zweiten Umdrehung (720°) eine Explosion im Zylinder. Die Takte sind: 1. (180°) Ansaugen des neuen Gemisches, 2. (180°) Verdichten des Gemisches, 3. (180°) Explosion, 4. (180°) Ausstoß des verbrannten Gemisches. Viertakter sind etwas schwächer als Zweitaktmotoren, dafür aber auch sparsamer im Spritverbrauch.

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W

Winglets Sind nach oben oder unten gebogene Randbögen zur Widerstandsminimierung.
Wölbklappen Befinden sich an der Endleiste und können zur Auftriebserhöhung oder zum Bremsen bei der Landung nach unten gefahren werden.

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X

X-Wings 1. Die Konfiguration von Tragflächen, die dann wie ein X zueinanderstehen, oder
2. die X-Wings in Paris, die französische Schwesterveranstaltung zur Inter-Ex.

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Y

Clark-Y-Profil Sehr bekanntes Profil für Modellflugzeuge. Gehört eigentlich unter "C"

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Z

Zacki Fliegerjargon für einen Sekundenkleber. Oftmals die letzte Rettung bei Bruch. Sogenannte "Erste Hilfe".
Zweitaktmotor Beim Zweitaktmotor entsteht im  Zylinder bei jeder Umdrehung (360°) eine Explosion. Die Takte sind: 1. (180°) Ansaugen des neuen Gemischs und Ausstoß der verbrannten Abgase, 2. (180°) Verdichten des neuen Gemischs und Explosion. Zweitaktmotoren haben eine höhere Leistung als Viertaktmotoren; verbrauchen jedoch auch mehr Sprit. (siehe auch Viertaktmotor)
Zylinder Der runde Teil des Motors, der mit Kühlrippen versehen ist.
Zylinderkopf Oberer Abschluß des Zylinders.

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Wenn das Wetter mal schlecht ist, oder Du hast gerade Dein Modell versenkt, oder ...

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Best of the Show -
Fliegender Rasenmäher

Da bin ich schon ein wenig stolz darauf - Mein Auftritt bei Wigald Boning in der Show die Wissen schaft, nämlich in Clever.

Mein fliegender Rasenmäher im Fernsehen, das hätte ich mir nie träumen lassen:

 

Das große Rasenmäher-Special

 

Der Rasenmäher

Der Erstflug

Vatertagsfliegen mit Mäher

Der Bericht zu Clever 1

Der Bericht zu Clever 2

Der Bericht zu Clever 3

Der Film bei Sat1

Und noch ein Film 1

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Der neue Rasenmäher

 
 

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